Der Fluch der Dschinniya

Wenn dir die Schönheit genommen wird, wird sich herausfinden, wer dich wirklich liebt.

Hier wagt sich die Autorin an ein Märchen aus dem Orient, im Stil von 1001 Nacht.

An ihrem 18. Geburtstag teilt Sultan Ali ben Achmed seiner hübschen Tochter Samira etwas mit, was er ihr viele Jahre verschwiegen hatte. Das ist so schrecklich, dass es ihr ganzes Leben zerstören könnte. Zwei Männer gibt es in Samiras Leben. Hisham, der Prinz aus gutem Hause und ihr Verlobter, sowie Samir, Küchengehilfe, Sohn des Kochs und ihr bester Freund seit Kindertagen, was jedoch dem Sultan gar nicht so gefällt.

 

In dieser schweren Zeit wird sich herausstellen, wer sie wirklich liebt und sein Leben für sie geben würde im Kampf für ihre Erlösung.

 

Veröffentlichung  2021

Ein Buch mit dem Zauber des Orients, der Liebe und des Mutes.

 

Das Buch erscheint unter dem Pseudonym Bethany Barkley

 

 

 

 

 

Die wichtigsten  Protas

  • Ali ben Achmed-Sultan von Nadorja
  • Prinzessin Samira-seine Tochter
  • Prinz Hisham: Verarmter Prinz und Samiras Verlobter
  • Mohamed ben Ibn: Hishams Vater
  • Salma: Samiras blinde Gesellschafterin
  • Samir: Küchenjunge des Sultans, Samiras bester Freund seit Kindertagen
  • Aisha Quadischa-Bösartige Heilige der Dschinns
  • Leila-Sklavin von Aisha
  • Makhlasi - Ein ganz besonderes Vögelchen

 

Samira blickte ihren Vater, den Sultan Ali ben Ahmed, ungläubig mit ihren großen braunen Augen an. "Was meinst du mit, es wäre Zeit mir die Wahrheit zu sagen, Vater?" Ali sin Ahmed, ein stattlicher Mann mit gütigem Gesicht, zupfte verlegen an seinem schon leicht ergrauten Barte. "Setz dich zu mir mein Kind", meinte er nun und zeigte auf den Platz neben sich, "was ich dir nun zu sagen habe, sollte nicht im Stehen statt finden." Samiras langes schwarzes Haar bewegte sich im Abendwind, der lau durch das geöffnete Fenster wehte an dem sie stand. Die letzten Sonnenstrahlen ließen ihr goldenes Diadem aufblitzen, welches sie als Zierde sich heute, dem Tag ihrer Volljährigkeit, ins Haar gesteckt hatte. Mit dem Wind wehte der Duft von Couscous , einem Hauch von Koriander, Kreuzkümmel und Zimt in den Raum, die Köche des Sultans bereiteten das Festessen vor. Emsigkeit herrschte im gesamten Palast. Nur das Beste sollte zum Ehrentag der jüngsten Tochter des Sultans von Nadorja aufgetischt werden. Alles sollte Glänzen, in Einheit mit dem Glanz der unbeschreiblichen Schönheit der Sultanstochter. Samira schaute auf ihren Vater, der, schon im Festgewand, auf dem Diwan saß. Irgendwie sah dieser Mann, der so gütig über sein Volk herrschte, heute etwas verloren aus . Seine Stirn zog sich in Kummerfalten, eine vorwitzige graue Locke lugte unter dem Turban hervor, der mit roten Rubinen besetzt war und den er nur zu Festtagen trug. Samira seufzte. Wie sehr sie diesen Mann doch liebte. Wird er ihr heute weh tun müssen ? Was war es, was seine Wahrheit war und ihm wohl Kummer machte, von dem sie bisher nichts ahnte? Langsam durchschritt sie das pompöse Zimmer, das ganz in blau und gold gehalten war. Die Farben, die ihre Mutter einst so liebte. Ihre Mutter, die bei ihrer Geburt starb und die Samira nie kennen lernen durfte. Doch aus jedem Gemälde von ihr, die jeden Raum des Palastes zierten, entsprang auch noch heute die grenzenlose Schönheit und Güte, die ihre Mutter einst ausstrahlte. " Was bedrückt dich Vater ? " fragte Samira nun und ließ sich an ihres Vaters Seite auf dem Diwan nieder. Ali ben Ahmed nahm die zarte Hand seiner Tochter in die Seine und seufzte tief auf. Der stattliche Sultan schien in sich zusammen zu fallen , als er nun seiner Tochter traurig in die großen braunen Augen schaute. Von draußen hörte man neben lieblichen Vogelgezwitscher die Stimme des Hofkochs, der mit einem Lautem "Yalla, yalla" die Küchenjungen antrieb. Der Sultan stand auf, ging mit schweren Schritten zu dem Fenster, schloss es und blieb gedankenverloren davor stehen. Sein Blick verlor sich am Horizont der untergehenden Sonne und mit dem Rücken zu Samira stehend begann er zu erzählen.

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