Joey-Das Geheimnis von Swake Valley

Wie wirbt man ganzjährig für ein Buch, auf dessen Cover „ Eine Weihnachtsgeschichte″ steht? „Da habe ich einen großen Fehler gemacht bei meinem Buch "Joey-Das Geheimnis von Swake Valley", denn es ist ja so viel mehr, als nur eine Weihnachtsgeschichte.″ so die Autorin. "

Zwar spielt sie zur Weihnachtszeit, ist jedoch das ganze Jahr über lesbar und beinhaltet eine Botschaft, die zu jeder Jahreszeit den Leser erreichen sollte. Es wird schwer sein auf dieses Buch aufmerksam zu machen, da es nicht dem momentanen Mainstream entspricht. Da muss ein kleiner, sehr weiser Junge sich gegen Zeit-Reisende, Vampire, Dämonen, Elfen und Mörder und Verführer durchbeißen, und nur wer Joey eine Chance gibt, wird die Message dieser Geschichte erkennen, und Joey lieben lernen. „Ich möchte Joey und seine Botschaft noch nicht aufgeben. Ich möchte die Menschen nicht aufgeben und ich möchte die Liebe und das Verständnis untereinander nicht aufgeben. Auch wenn Joey nur einen Menschen zum Nachdenken bringt, hat dieses Buch einen Sinn″. Die Autorin erzählt, dass sie ihr Buch auf einer Seite gegen Rechts als Lese Tipp gefunden hat. 

„Das hat mich wahnsinnig gefreut, denn das zeigte mir, dass man die Botschaft des Buches erkannt hatte. Und das ist mir soviel mehr wert als die Verkaufszahlen.″ Der kleine Joey ist 8 Jahre alt. Er zieht mit seiner Mutter nach dem Tod seines Vaters, in dem Glauben, dass es nur noch sie beide gibt, in das Städtchen Swake Valley. Doch dieser Ort hat es in sich, er platzt vor Geheimnissen und hat dringend ein paar Veränderungen nötig. Was ein Glück, dass Joey genau diese Wunder vollbringen kann. Er schafft es, die alten Fehden aufzulösen, den Menschen einen Spiegel vorzuhalten und sie zur Besinnung zu rufen. Die Menschen schließen den kleinen Jungen trotz seiner Hautfarbe und ihren anfänglichen Problemen damit, schnell ins Herz. Selbst der griesgrämige Bär in Swake Valley hat gegen wahre aufrichtige Kinderliebe keine Macht. Manch Geheimnis entpuppt sich auf lustige und humorvolle Art und mit seinem Wesen, seiner aufgeschlossenen Art und dem Blickwinkel, den nur ein Kind zustande bringt, verzaubert er die ganze Stadt. Bis der kleine Sonnenschein selber nichts sehnlicher als ein Wunder bräuchte. 

.Die Geschichte erzählt über Vorurteile, Liebe, Reue und Vergebung und den Wundern die geschehen, wenn Menschen sich plötzlich mit ganz anderen Augen sehen. Christine Bouzrou traut sich ganz offen über Rassismus und Vorurteile zu schreiben und besitzt die Fähigkeit, diese so wundervoll zu verpacken, dass es zum 

Nachdenken anregt und das Herz erwärmt. Die Geschichte des kleinen Joey fesselt einen vom ersten Moment an. Es ist kein einfacher Weg, der den kleinen Joey und seine Mutter in das wunderliche und geheimnisvolle Städtchen führt. Die Bewohner sind alles andere als aufgeschlossen gegenüber Neuen und dann gibt es da noch den kleinen Zusatz, denn Joey und seine Mutter sind dunkelhäutig. Dennoch ist das Herz des Kleinen so rein und gut, wie es nur das eines Kindes sein kann. Mit seiner Art verzaubert er die Bewohner im Handumdrehen, wenn auch oft gegen deren Willen. Doch was passiert, wenn genau dieses Wunder plötzlich ein eigenes braucht? Bleibt am Ende mehr als die Hoffnung auf eine Rettung? "Eingefahrene Mainstream Leser, die sich trauen mal etwas Anderes in die Hand zu nehmen, werden nicht enttäuscht sein", so Bouzrou," wenn sie auch nur ein klein wenig Herz besitzen, wird Joey, nach ein paar Seiten, auch sie in seinen Bann gezogen haben, das verspreche ich." 

Rezensionsexemplare erhalten Buch Blogger und Journalisten unter info@twentysix.de .

 

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