Ach könnt 'ich nur 

Zart berührt vom Licht des Mondes

glänzt deine Haut im goldnen Schein.

Ach könnt ich nur, man darf ja träumen,

der Lichtstrahl

auf deiner Haut dort sein.

 

Zart umspielt der Wind dein Haar

flüstert sanft mit deiner Lockenpracht.

Ach könnt ich nur, man darf ja träumen

ein Windshauch

sein in dieser Nacht.

 

Was mir bleibt das ist der Traum

sitz hier am Fenster ganz allein.

Ach könnt ich nur, man darf ja träumen,

der Inhalt deiner Träume sein.

 

Bewertung: 5 Sterne
2 Stimmen

Komm ....

 

 Es ist wieder Nacht und die Stille legt sich um mich,

hüllt mich ein mit ihrer dunklen Zärtlichkeit,

und flüstert mir leise ins Ohr, was der Tag mir verschwiegen hatte.

 

Und während mir der Schatten des Mondes ein Bild in die

Dunkelheit zeichnet, geht meine Seele auf die Reise, um zu finden,

was die Nacht ihr flüsternd verspricht.

 

Komm, reich mir deine Hand und ich nehme dich mit,

führe dich durch die Nacht, die dir jetzt noch so dunkel erscheint.

Lass uns auf den Straßen des Vergessens gehen, und den Schmerz

am Wegesrand zurück lassen, dort, wo die Zeit vorbeikommen,

und ihn ins Nichts auflösen wird.

 

Und es wird wieder Tag werden, dann, wenn die Nacht sich

den ersten Sonnenstrahlen beugt, dann, wenn ein Lächeln dich erreicht,

dann, wenn deine Seele im Einklang ist, mit dem, was dein Herz dir flüsternd erzählt. 

Bewertung: 5 Sterne
2 Stimmen

Flieg, kleinerSchmetterling

 

Flieg kleiner Schmetterling, flieg zu ihm hin.
Sag ihm bitte wie einsam ich doch bin.
Du bringst den Frühling,
lässt dich auf gelben Osterglocken nieder,
so schön in deinen Farben,
bringst du nur den Frühling, oder auch ihn mir wieder?

 

Er ging mit dir, lang ist's schon her.
Im meinem Bauch tanzen längst schon keine Schmetterlinge mehr.
Mit ihm ging die Wärme,
der Zauber unserer zärtlichen Liebe, erfüllt mit schönster Harmonie,
sowie dein Tanz im Sommersonnenschein,
vergessen werde ich wohl nie.

 

Nun bist du wieder da, bringst Erinnerung in mein Herz,
flieg Schmetterling, erzähle ihm von meinem Schmerz.
Der Duft, den der Frühling auf's Neue mit dir bringt,
ich sauge ihn ganz tief in meine Seele hinein.
Zum Abschied noch ein kurzer Flügelschlag von dir,
und dann wirst auch du so weit entfernt von meinem Herzen sein.

 

Nimm eine Träne von mir mit auf deine Reise,
ruf ich dir noch hinterher; ganz leise.
Und auf deinen Flügeln nimm mit ein Kuss von mir,
der ihn an mich erinnern soll an kühlen Wintertagen.
Flieg, flieg zu ihm hin, wunderschöner Schmetterling,
und bis du wiederkommst zu mir, werde ich zu Hoffen wagen.

 

Bewertung: 5 Sterne
2 Stimmen

Buch des Lebens

Mein Buch des Lebens,
sollte ich es voll Ehrlichkeit schreiben,
würde sicher nicht ein Buch mit
leeren Seiten bleiben.
Zu viel erlebt,
zu viel gesehen,
in die Richtung Abenteuerroman
würde es wohl gehen.
.
Doch auch einen Liebesroman
könnte man darin finden, würde ich es mit all
den erlebten Gefühlen binden.
Ein Krimi voll Spannung
vor großen Taten, würde euch dann wohl
in diesem Buch erwarten.
.
Auch ein Schicksalsroman käme
in ihm sicherlich vor,
dort, wo ich in meinen
Leben die Hoffnung verlor.
Manche Seiten wären wohl
aus feinsten reinen Leinen,
andere verschmutzt von Tränen,
musste ich doch auch oft
in meinem Leben weinen.
.
Manche Seiten wären wohl
in geschwungenen Lettern geschrieben,
andere wieder ohne
Harmonie der Worte leer geblieben.
Manche vielleicht auch
mit meinem Blut vermischt, dann, wenn das Buch
von meiner verletzten Seele spricht..

Dann ein Kapitel voll mit Reimen,
voller schönster Poesie,
das sind die schönen Erinnerungen,
denn die vergisst man nie.
Die Einzigarten der vier Jahreszeiten
wären heraus zu lesen,
denn in jeder von ihnen
bin ich schon in meinem Leben gewesen.
.
Ein Stück der Bibel,
eine Erzählung vom Glauben,
ja, auch vielleicht,
doch oft auch hat mein Glaube
an mich selber nicht zu Höherem gereicht. 
Dann findest du einen Knick
in des Buches Seiten, ließ ich mich doch oft
genug von der Unvernunft leiten. 
Andere Seiten wären wohl
herausgerissen, denn was dort stand
würde ich nicht vermissen. Worte, die lieber
nicht gesagt gewesen, hättest du wohl
auf diesen Seiten gelesen..

Doch ein Kapitel wäre ganz in goldenen
Buchstaben beschrieben in diesem Band, daran würdest du erkennen,
dass ich einst in meinem Leben
auch die große Liebe fand.
Sie steht in diesem Büchlein ganz vorne,
an erster Stelle gleich,
und sie allein macht das Buch des Lebens
in seinem Inhalt so reich.

 

 

Bewertung: 5 Sterne
1 Stimme

Kindertage

 

Sag, weißt du noch wie wir an Kindertagen,
träumend in der Sonne lagen?
Wie unbeschwert wir über Felder liefen
und überhörten wenn die Eltern riefen.
Dort unten am Fluss, er ist noch da,
wir fröhlich planschten, wunderbar.
Äpfel pflückten, Pflaumen aßen
und dabei meist die Zeit vergaßen.

Wie lustig war die Ferienzeit,
zu jedem Streich wir stets bereit.
Hat manch Vergnügen uns gebracht,
ach was haben wir gelacht.
Damals als die Erdbeeren wild noch sprossen,
haben wir jeden Tag genossen.
Trugen sie der Mutter stolz nach haus,
sie kochte dann Gelee daraus.

Langeweile haben wir nicht gekannt,
sind fröhlich über Feld und Wiesen gerannt.
Spielten Fußball und Verstecken,
ab und zu auch Mädels necken.
Rot die Wangen, gesund die Haut,
so haben Kinder damals ausgeschaut.
Immer draußen, stundenlang
bis uns rief der Kirche Abend Klang.

Dann nach hause, wie der Wind
wieder mal zu spät wir sind.
Doch Mutter niemals böse war;
wenn sie unser schelmisch Lächeln sah.
Unterwegs wir stets noch Blümlein pflückten,
und uns lieb' Mütterlein damit beglückten.
Noch heute ich ihr Lächeln sehe,
wenn ich auf dem Pfad der Kindheit gehe.

Schmutzig wie es nur Kinder sind
schruppte sie uns dann ab geschwind.
Unser Mündlein stand dabei nie still,
weil man doch erzählen will.
Danach gemeinsam saß man noch zu Tisch,
Mutters Brot stets groß und frisch.
Die Butter noch vom Bauer war,
das schmeckte einfach wunderbar.

Später saß Mama noch am Bett zum Nachtgebet
nun waren wir müde, es wurd' meist spät.
Glücklich schliefen wir dann ein
so schön wird's wohl nie wieder sein.
Wir träumten von Abenteuern die wir erlebt,
sind mit Peter Pan hoch über Nimmerland geschwebt.
Mit Jim Knopf um die Welt gereist,
und wussten das das Männlein im Walde Rumpelstielzchen heißt.

Haben Rotkäppchen sicher zur Großmutter gebracht,
und über Struwwelpeters Dummheit gelacht.
Haben Dornröschens Hecken zerschnitten,
und sind mit Robin Hood um die Wette geritten.
Ja im Traum haben wir Cinderellas Schuh gefunden,
Hänsel und Gretel versüßt die einsam Stunden.
Schneewittchen von der Hex' erlöst,
und mit der faulen Pechmarie, im Grase vor uns hingedöst.

Ja wir hatten sie noch, der Kindheit Fantasie
Fernseher gab's bei uns fast nie.
Wir haben uns alles selber ausgedacht,
uns unseren eigenen Abenteuerfilm gemacht.
Und wenn morgens wir dann aufgewacht
haben wir uns von neuem auf den Weg gemacht.
Vorm Fenster schon die Freunde riefen,
auf zu neuen Abenteuern wir dann liefen.

Die Kindheit, ach wie lang ist's her,
wenn ich einmal nur noch ein Bengel wär.
So herrlich frei, so frisch und jung.
Was bleibt ist die Erinnerung. 

 

 

Bewertung: 5 Sterne
2 Stimmen

Das Glück

 

Heute fragte mich mein Töchterlein,
sag Mama, was mag das wahre Glück wohl sein?
Ich lächelte sie an,
nahm sie auf meinen Schoss,
ihre Augen waren vor Erwartung schon ganz groß.
Mama ist das Glück wohl Geld,
oder Frieden auf der Welt?
Oder vielleicht ein reicher Mann,
der mir mal alles bieten kann?


Gibt das Glück denn auch zu kaufen,
kann man hinter her ihm laufen?
Sie fing an sich auf meinem Schoss zu winden,
nun sag schon Mama, ich möcht' es finden.
Ich stand auf,
nahm sie mit raus in den Garten,
sagte ihr dort, würde
das Glück auf sie warten.
Voller Erstaunen fragte sie Hier?
Ich kniete mich nieder
und erklärte es ihr.


Kein Gut und kein Geld kann dir geben,
was du kannst in diesem Garten erleben.
Schau mal, siehst du dort die Vöglein?
Sie sagte na klar,
ich meinte sei glücklich, denn könntest du nicht sehen,
sie wären nicht da.
Hörst du ihr zwitschern, ihr jubilieren?
Ja ich höre es Mama,
ich sagte sei glücklich, denn könntest du nicht hören,
nur Stille wäre da.


Ich ließ sie an einer Rose riechen,
tief zog sie ein den süßen Duft
ja mein Schatz auch das ist Glück,
denn könntest du nicht riechen
wie öde wär die Luft.
Und nun nehme auf in dir das ganze Bild
die Sonne die Blumen
die Tiere die Reben
das mein Schatz,
das ist das Leben.
Darin, in jedem einzelnen Stück,
liegt ein kleiner Teil vom Glück.


Nur haben so viele auf der
Suche die Orientierung verloren,
sehen Glück nur noch in Gut und Geld,
haben dabei die Augen verschlossen,
laufen blind oft durch die Welt.


Ein Lächeln trat auf ihr Gesicht,
ich aber Mama, sehe was,
das siehst du nicht.
Erstaunt blieb ich vor ihr stehen,
da sagte sie,
ich kann mich in deinen Augen sehen.
Ja meinte ich, nahm sie in den Arm,
nun hast du es gefunden,
mir wurde ganz warm.
Das, was sich in meinen Augen spiegelt,
das was noch übrig bliebe.
Das ist das größte Glück mein Kind,
das ist die Liebe.

Bewertung: 3.6666666666667 Sterne
3 Stimmen

Alter und Jugend. Schicksal und Hoffnungslosigkeit. Sichtweisen und Weisheit Findung.
All das, sowie auch ein sich wieder Finden, wollte ich in einer kurzen, aber ausdrucksvollen Erzählung vereinen. Alter und Jugend schenken sich in rührender Weise gegenseitige Kraft, Halt und Mut. Diese Erzählung soll Hoffnungslosen, die sich zu nichts mehr Zunutze fühlen, die kleinen schönen Dinge des Lebens wieder sichtbar machen und zum nachdenken anregen.


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Zwei Seelen, für immer vereint,fliegen einmal hoch und einmal tief,doch sie werden sich dabei niemals verlieren..denn die Sehnsucht nach der geistigen Vollkommenheit, wird sie immer wieder zusammenführen..


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Gesammelte Werke der Hofheimer Dichterin Christine Bouzrou

Das Leben-Liebe, Freude und Leid in Versen

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Songtexte:

Dirk Ende

Gib dem Leben Flügel

Du

Bumerang

Gedanken zwischen den Zeilen

Mit Dir

Band Ihresgleichen

Ich bin in dir

Rotes Firmament

Diana-Maria Krieger

I'am not too young

Billy J Brooks

If i could turn back time

 

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Kommentare

Christine Bouzrou
Vor 6 Monate

Jeder kreative Mensch braucht und freut sich über Feedback. Danke an jeden, der mir dafür, etwas von seiner Zeit schenkt :)